Vorstand und Aufsichtsrat

Die Satzung der Diakonie Lahn Dill orientiert sich an den Grundlagen des Diakonischen Corporate Governance Kodex, in dem u. a. eine Trennung zwischen Aufsichts- und Entscheidungsebene vorgesehen ist.

  • Die Entscheidungsebene nimmt im Verein der Vorstand, vertreten durch Mathias Rau, wahr.
  • Die Aufsichtsebene wird vertreten durch den Aufsichtsrat, dem die u.g. Mitglieder angehören. Öffentlichkeitsarbeit, die Weiterentwicklung der Arbeitsgebiete sowie die Überwachung der Finanzen sind zentrale Inhalte der Sitzungen.

Dem Vorstand steht ein Aufsichtsrat zur Seite, der die Aufgabe hat, zu beraten und Entscheidungen der Leitung zu kontrollieren.

Dem Aufsichtsrat gehören an:

  • Pfarrer Jörg Süß
  • Pfarrer Roland Rust
  • Karl Müßener
  • Kurt Söhngen
  • Marion Giersbach-Schmidt
  • Rolf Bastian

Hauptamtlicher Vorstand

Seit 01.01.2003 ist Mathias Rau Geschäftsführer der Diakonie Lahn Dill und seit 2012 hauptamtlicher Vorstand.

Der Diplom Sozialarbeiter schloss im Jahr 2003 den Lehrgang „Führen und Leiten in sozialen Organisationen“ beim Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge in Frankfurt ab. Beim Fort- und Weiterbildungsinstitut der AWO in Frankfurt legte er wenige Jahre später eine Prüfung zum Sozialbetriebswirt (FWIA) ab. Seine Qualifikation als Systemischer Coach (DGSF) unterstützt ihn vor allem in internen Prozessen, der Kommunikation mit Mitarbeitenden und externen Partnern und Akteuren.

Sein Leitungsverständnis leitet der Hobbymusiker vom Bild des Dirigenten eines Jazz-Orchesters ab: Führung übernehmen, einen guten, unverwechselbaren Gesamtklang erzeugen, Raum für Improvisationen einräumen und Beteiligte mit ihren Fähigkeiten und ihrem Können in Erscheinung treten lassen.

Zur geistlichen Dimension der Diakonie sagt er:

Menschen, die uns außerhalb ihrer kirchlichen Umgebung in der Diakonie unserer Werke begegnen, sind oftmals die, die auf staubigen, gefährlichen “Landstraßen” (siehe Lukas 14,23) unterwegs sind. Ihr Weg führte sie in Sackgassen, an Zäune, die sie daran hinderten, ihr Leben als wertvoll und liebenswert zu betrachten. Menschen, die ich als unsere “Diakonische Gemeinde” sehe.